Elke Nußbaum spricht über Selma-Meerbaum-Eisinger „Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“

Veranstaltung der Bibliotheksgesellschaft am Di., 10. Mai um 19 Uhr zum Jahrestag der Bücherverbrennung in der Stadtbibliothek.

Gedichte eines Jüdischen Mädchens an seinen Freund.

Heute gehört Selma Meerbaum –Eisinger neben Paul Celan und Rose Ausländer zu dem literarischen Dreigestirn der Stadt Czernowitz. Czernowitz war jene deutschsprachige Insel aus Zeiten der Habsburgermonarchie, die durch den Vernichtungsfuror Hitler-Deutschlands unterging. Durch die Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine hat Czernowitz jetzt wieder eine traurige Berühmtheit. Hier wurde die Jüdin Selma Meerbaum-Eisinger 1924 geboren und starb 1942 in dem Arbeitslager Michailowska in der Ukraine.

Mit 15 Jahren begann sie Gedichte in deutscher Sprache zu schreiben über eine Liebe, die mehr Traum als Wirklichkeit war. Nichts deutete darauf hin, dass sie mehr sein würde als eine Nummer auf Hitlers Todeslisten. Aber von Leidensgefährten gerettet, gelangten ihre 57 Gedichte auf abenteuerlichen Wegen nach Israel und wurden 1980 von Jürgen Serke in Deutschland veröffentlicht.

Hilde Domin : Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön , so hell und so bedroht.

Begrenzte Teilnahmezahl. Bitte anmelden:

brannenberg@t-online.de oder T: 05361 67032 oder T: 05361 282530

Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Corona-Regelungen

HAR

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.