Stadtbibliothek führt Selbstverbuchung ein

Mit großem Stolz zeigte Hans-Jürgen Menzel, Projektleiter der Stadtbibliothek für die RFID-Einführung, Iris Bothe als Dezernentin für Jugend Bildung und Integration und der Bildungshausleiterin Dr. Birgit Rabofski die acht Selbstverbuchungsgeräte im AAK. Sie sind seit Anfang April in der Zentralbibliothek in Betrieb und werden von etlichen Bibliotheksbesucher*innen schon ganz selbstverständlich genutzt.

Begonnen wurde die RFID-Einführung im Lernzentrum Fallersleben, dort startete der Livebetrieb im September 2018. Nach und nach wurden dann die anderen Lernzentren in Vorsfelde, im HNG und in Westhagen auf RFID umgestellt. Alle 250.000 Medien wurden auf RFID-Fähigkeit konvertiert und auch alle Arbeitsplätze in der Bibliothek entsprechend ausgestattet.

Die Medienverwaltung der Bibliothek wird durch RFID-Terminals bürgerfreundlicher. Bibliotheksnutzende können nun auch in der Zentralbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus ihre Medien ab sofort selbst ausleihen. Auch die EC-Kartenzahlung für sämtliche Bibliotheksdienstleistungen ist möglich. „Wir sind besonders stolz darauf, mit der RFID-Einführung auch die EC-Kartenzahlung in der Bibliothek zu ermöglichen. Das wurde in der Vergangenheit immer wieder von den Bibliotheksbesucher*innen nachgefragt. Jetzt sind wir eine der wenigen Großstädte in der Bundesrepublik, die über eine solche Funktion verfügen“, berichtet Dr. Birgit Rabofski.

„Ein weiterer sehr wichtiger Schritt zur Digitalisierung von Dienstleistungen ist jetzt in der Bibliothek erfolgt, um den Service für Bürger*innen zu verbessern und Wartezeiten zu vermeiden“ stellt Iris Bothe die neue Dienstleistung vor.

Die acht Selbstverbuchungsterminals in der Zentralbibliothek sind besonders einfach zu bedienen. Damit hat das Bibliotheksteam bereits in den Lernzentren der Bibliothek Erfahrungen gesammelt, in denen die RFID-Terminals schon im praktischen Einsatz sind.

„Wir sind überzeugt, dass die Selbstverbuchung von unseren Kundinnen und Kunden gut angenommen wird. Erfahrungswerte aus anderen Bibliotheken sind dazu sehr positiv“, erläutert Bibliotheksleiterin Petra Buntzoll. „Die Bibliotheksmitarbeitenden sind jederzeit bei allen Fragen zur Nutzung der Selbstverbuchung behilflich“. 

HAR

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