Das FSJ im Bildungshaus

Das FSJ 2020/21 im Bildungshaus Wolfsburg ist mit Sicherheit anders als die letzten Jahre. Wo das Bildungshaus sonst an allen Ecken mit Veranstaltungen voll gepackt war, herrscht momentan gähnende Leere. Und so wird es wahrscheinlich auch noch eine Weile bleiben. Dennoch bedeutet das nicht, dass es keine Arbeit für die FSJler*innen im Bildungshaus,- der Bibliothek und dem Medienzentrum gibt.

Artikel schreiben für die online Präsenz und die unter strengen Hygienemaßnahmen stattfindenden Veranstaltungen. Hilfe bei interner Organisation, Umsortieren von Medien, Planung neuer Projekte und Durchführung von vorher geplanten, unter diesen neuen, teils sich seltsam anfühlenden Bedingungen. Es gibt immer etwas zu tun. Und wenn man gerade mal nichts zu tun hat, kann man immer einen der Kollegen fragen, ob man bei etwas helfen kann, und es findet sich garantiert etwas.


FSJ in der Stadtbibliothek

Als ich mit meinem FSJ in der Bibliothek begonnen habe, war ich nervös und unsicher.
Diese Angst hat sich sehr schnell verflüchtigt, denn meine Mitarbeiter sind extrem freundlich und das Arbeitsklima sehr entspannt. Bevor die zweite Welle zuschlug, durfte ich bei der Organisation und Ausführung des Tommi Kindersoftwarepreises helfen. Auch bei der Eingangskontrolle habe ich oft Zeit verbracht. Eine Aufgabe, die es vor Corona nicht gab. Als dann der nächste Lockdown kam, stand ich zunächst gefühlt ohne Arbeit da. Doch nach etwas Umstrukturierung fand ich andere Punkte, auf die ich mich bei meiner Arbeit hier konzentrieren konnte. Aufgaben, die teilweise wirklich Spaß machen.
Auch im kommenden Jahr wird das FSJ im Bildungshaus erneut anders werden als dieses Jahr, mit etwas Glück schon wieder näher an der vergangenen Normalität.

-Rae

FSJ im Medienzentrum

Mein FSJ im Medienzentrum verbringe ich den Umständen zu verdanken im Homeoffice, was sich für mich zuerst sehr negativ angehört hat, im Endeffekt aber gar nicht so schlimm ist. Die Kollegen aus dem Medienverleih haben dafür gesorgt, das ich einen Laptop für das Arbeiten zu Hause erhalten habe, wodurch ich trotzdem meinen Aufgaben nach kommen kann. Die sonst stattfindenden Workshops finden nun ausschließlich online statt, was ziemlich viel Planung in Anspruch nimmt. Die meisten müssen komplett neu gestaltet werden und es sind immer wieder neue Ideen nötig, um die Workshops interessant zu gestalten, sodass ich immer gerne meine eigenen Ideen einbringen kann. Auch die Social Media Kanäle und der Blog müssen immer wieder mit interessanten Beiträgen gefüllt werden, wodurch ich die Möglichkeit habe, auch über Themen zu informieren die mich selbst beschäftigen und interessieren. Ebenso bekomme ich immer wieder die Möglichkeit neue Tools auszuprobieren und zu bewerten, ob sie beispielsweise im Workshop Kontexten genutzt werden könne. Die Teilnahme an verschiedensten online Arbeitsgruppen und Veranstaltungen gibt mir die Möglichkeit, nicht nur viele neue Leute kennenzulernen, sondern auch in viele verschiedene Aspekte der Medienpädagogik, Jugendarbeit und auch den technischen Bereich zu blicken. Für mein eigenes FSJ-Projekt habe ich trotzdem genügend Zeit und bekomme Unterstützung und Ratschläge, wann immer ich sie benötige. Auch wenn mein FSJ nicht so läuft wie erwartet, konnte ich bereits viele neue Erfahrungen sammeln und meiner beruflichen Zukunft sicherer werden.

– Anne-Katrin

Auch wenn nicht ganz klar ist, wie sich das FSJ in der nächsten Zeit noch ändert, wissen wir egal was passiert, dass es auch nächstes Jahr für die neuen FSJler*innen sehr lehrreich und interessant wird. Bis zum 30. April könnt ihr euch noch unter https://freiwilligendienste-kultur-bildung.de/ für ein FSJ im Bildungshaus anmelden. Es geht ganz einfach – Platz suchen, registrieren, anmelden.

Wir freuen uns auf euch!

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