Adventskalender 2020 – Türchen 22

Heute werdet ihr nach Skandinavien entführt…

… denn dort passieren seltsame Sachen zur Weihnachtszeit.

Zum Beispiel in Dänemark zeigt sich der Julenisse (Weihnachtswichtel), der dem Weihnachtsmann beim Erstellen der Geschenke hilft und sich im Anschluss über eine Portion Milchreis freut.

Oder in Schweden, wo der Jultomte aus seinem Versteck kommt und Geschenke an Kinder verteilt.

Doch was sind Nisser und Tomte?

Sie sind kleine alte Wichtel mit einem langen weißen Bart und einer roten Mütze.

Man findet sie traditionell in Häusern und Ställen. Sie beschützen das Grundstück und kümmern sich um die Haustiere. Wer nicht nett zu seinem Tomt/Nisse ist, muss damit rechnen, dass er einem Streiche spielt und einen dann verlässt.

Bild: Jenny Nyström

Wer selbst einen Weihnachtswichtel haben möchte, kann ja eine kleine Tür basteln und sie bei sich in der Wohnung an der Wand anbringen. Dort macht es sich der Wichtel dann gemütlich.

Bild: Elli Böttcher, SWR

Wenn man lieber doch keinen „lebendigen“ Weihnachtswichtel haben möchte, kann sich auch einfach einen aus Holz kaufen.

In Schweden in der Stadt Aseda gibt es sogar eine Tomte-Werkstatt (Tomteverkstan), wo man die kleinen Wichtel fertig, oder als Set zum Aufbauen kaufen kann. Ich selbst war da auch schon und die Auswahl ist riesig!

Hier ein Bild von mir vor der Tomte-Werkstatt

Wer seinen Kindern etwas über den Weihnachtswichtel erzählen möchte, kann sich das Buch „Tomte Tummetott“ von Astrid Lindgren ausleihen und einen gemütlichen Leseabend auf der Couch machen.

Bild: Oetinger-Verlag

„Wenn die Sterne am Himmel funkeln und der Schnee weiß leuchtet, schleicht auf leisen Sohlen Tomte Tummetott, der Wichtel mit der roten Mütze, im Mondlicht umher und hinterlässt winzige Fußstapfen. Er bewacht die schlafenden Menschen und die Tiere auf dem Hof und erzählt ihnen vom Frühling, der bald kommen wird …“

M. G.

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