“This Messy Mobile Life”: Ein Vortrag über das Leben als Expat-Familie

Fünfzehn Jahre, sieben Länder, drei Kontinente – Was sich für uns wie der Beginn einer Abenteuergeschichte anhört, ist für die pakistanische Autorin und Bloggerin Mariam Navaid Ottimofiore heute ein Teil ihres Alltags geworden.

Mariam liebt Sprachen und Kulturen – spricht fließend Urdu, Englisch, Hindi und Deutsch.

Mit 19 Jahren verließ sie ihr Elternhaus in Karatschi mit einem blauen Koffer und einem One-Way-Ticket nach Boston. 17 Jahre und vier Kontinente später – nachdem sie schon in USA, Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Singapur, Pakistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten lebte – ist ihr Leben noch immer mehr als chaotisch: Ein 40-Fuß-Container, ein deutsch-italienischer Ehemann und zwei Kinder, 3.000 Meilen voneinander entfernt geboren, haben dem multikulturellen, mehrsprachigen und mobilen Leben Komplexität, Herausforderungen und viele Freuden hinzugefügt.

Zur Zeit lebt die Weltenbummlerin in Ghana und berichtet unter anderem auf ihrem Blog And Then I Moved To über ihr Leben als Expat:

“Ich kann mich nie an meine neue Telefonnummer oder Adresse erinnern. Oder wo ich meine Lieblingsstiefel verstaut habe. […]”

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Am 18. Februar 2020 um 19 Uhr ist Mariam Navaid Ottimofiore zu Gast bei uns in der Stadtbibliothek, um in einem deutsch-englischen Vortrag ihr 2019 veröffentlichtes Buch This Messy Mobile Life vorzustellen. Der Eintritt ist frei.

Mit ihrem “Wegweiser” will sie so auch anderen Expat-Familien helfen, ihrem Zusammenleben im Ausland Struktur zu verleihen und es als eine Bereicherung zu begreifen. Egal, wie chaotisch es auch sein mag!

Kapitel für Kapitel werden dabei die Schichten jedes Familienmitgliedes entblättert: Kultur, Sprache, Religion, Nationalität und Identität. In autobiografischen Abschnitten spricht sie über die eigene multikulturelle Kindheit, wie sie ihren Ehemann kennenlernte und selbst eine Familie auf drei Kontinenten in vier Sprachen gründete.

Das Motiv der Mola – ein südamerikanisches Tuch mit mehreren bestickten Lagen aus Stoffen und Mustern – zieht sich dabei als roter Faden durch das ganze Werk und dient der Autorin als Vergleich zum vielfältigen und bunten Leben der Expat-Familien.

Wessen Interesse jetzt geweckt ist und wer mehr über Mariam und ihre Geschichte erfahren möchte, kann sich bis zum 14. Februar 2020 per Mail (an ifk@stadt.wolfsburg.de) anmelden.

Diese Veranstaltung ist durch die Kooperation des Internationalen Freundeskreises Wolfsburg e.V. mit Volkswagen und dem Bildungshaus Wolfsburg ermöglicht.

Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Abend mit Ihnen zu verbringen!

Lalü

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