50 Jahre nach Woodstock: Auf dem Hippie-Trail in die heutige Cyber-Welt von Google und Co.

Günter Kania und Volker Buck nehmen Besucherinnen und Interessierte am Freitag, 27. September von 19 Uhr bis 22 Uhr mit auf die Spuren von „Flower Power“ in San Francisco von vor 50 Jahren bis in das heutige Silicon Valley und erklären, weshalb Kalifornien der mächtigste Digitalwirtschafts- und Ökologie-Staat der Welt wurde.

Die Veranstaltung findet statt im Veranstaltungssaal Rotunde der VHS 1, Hugo-Junkers-Weg 5, statt. Der Eintritt ist frei. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Team der VHS unter der Tel.: 05361-89390-40 entgegen. Online-Anmeldungen unter info@vhs-wolfsburg.de. Die Veranstaltung wird durch die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg unterstützt.

Allgemein gilt das Woodstock-Konzert im August 1969 mit über 400.000 Besuchern als das Ende der Hippie-Bewegung. Doch die libertären Hippie-Ideen und Erfindungen haben die ganze sogenannte westliche Welt (und die darüber hinaus) verändert. Es steht die These im Raum, dass die Hippie-Bewegung die Entwicklungen von PC, iPhone, Digitalisierung und Cyber-Space erst ermöglicht und in besonderer Weise geprägt hat.

Sie hat damit die Google-, Facebook-, airbnb- usw.- Ökonomie, aber auch die „zivilgesellschaftlichen“ Bewegungen wie Friedens- und Ökologiebewegung ermöglicht und in besonderer Weise geprägt, und sie prägt uns bis heute. Live-Musik umrahmt den Vortrag und versetzt die Besucherinnen und Besucher zurück in die Zeit des internationalen jugendkulturellen Aufbruchs.

Günter Kania, jetzt 73, meinte vor 50 Jahren in der Hippie- und Woodstockzeit wie viele Altersgenossen: „Traue keinem über 30!“. Der ehemalige Erwachsenen-Pädagoge sagt heute nach seinen Recherchen über die Hippie – Zeit der 60er und 70er Jahre und deren Verbindung zur heutigen Cyber- Ökonomie von Google, Apple, Facebook und Co.: „Traue keinem einzelnen Zeitzeugen, denn er erzählt nicht, was war, sondern nur, was er persönlich erlebte und erinnert.“ Volker Christoph Buck, jetzt 65, wurde als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener durch die gegenkulturelle Zeitenwende der Hippie- Ära der 60er und 70er Jahre vor allem musikalisch und künstlerisch geprägt. Der gelernte Goldschmied und Musiker hat auch Gold in der Kehle und gilt in seiner Heimatregion als „Bob Dylan des Weserberglandes, der aber besser singen kann“. Seine musikalischen Vorbilder sind neben Dylan vor allem die Beatles, also Künstler, die Ikonen und Helden der Hippies waren.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und miteinander in den Austausch zu kommen.

Die Stadtbibliothek präsentiert aus diesem Anlaß eine kleine Medienausstellung im unteren Foyer des Alvar-Aalto-Kulturhauses.

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