Lesung: „Ich war Diener im Hause Hobbs“

Am Dienstag, dem 23.01.2019, kam die Autorin Verena Roßbacher in die Stadtbibliothek Wolfsburg, um aus ihrem neuen Roman „Ich war Diener im Hause Hobbs“ vorzulesen. Dazu wurden ein kleiner Büchertisch, sowie Getränke zur Verfügung gestellt. Die Veranstaltung fand regen Andrang.

Betty Rannenberg, die Vorsitzende der Bibliotheksgesellschaft und Petra Buntzoll, die Leiterin der Stadtbibliothek Wolfsburg, halten eine kleine Eröffnungsrede.
Die Zuhörer lauschen der Geschichte.

Doch worum geht es in der Geschichte überhaupt? Hier der Text aus Inhaltsverzeichnis und Klappentext:

Der neue Roman von Verena Roßbacher!

>>Es war still, von einem Moment auf den anderen. Es gab diese paar peinlichen Sekunden, in denen sie weitertanzten, jetzt bei greller Aufräumbeleuchtung und ohne narkotisches Plimplam, dann schauten sie auf und die Welt schaute zu.<<

Ein Skandal und ein überraschender Todesfall in den besten Kreisen der Zürcher Gesellschaft. Ein junger Diener, der Jahre später zurückblickt und die Bruchstücke der Geschichte neu zusammensetzt.                                                                                          Der dritte Roman von Verena Roßbacher ist ein literarisches Ereignis-voller psychologischer Brillanz, umwerfender Poesie und doppelbödigem Humor.

Es war Christian, der Diener der Zürcher Anwaltsfamilie Hobbs, der den Toten im Gartenpavillon neben der blutbespritzten Chaiselongue fand. Jahre später blickt er zurück und versucht zu verstehen, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Erinnerungen an seine Jugend im österreichischen Feldkirch drängen sich scheinbar zufällig in die Rekonstruktion: Vier genialisch provinzielle Jungs rezitieren am sommerlichen See in sagenhaften Anzügen Zweig und Hesse, haben ihre ganz eigene Theorie zu Frauen mit Locken und das gute Gefühl, dies alles wäre erst der Anfang. Christian erzählt vom Auseinanderdriften der Freunde, von seinen ersten Jahren im Hobbs’schen Haushalt, von verwirrend nächtlichen Zimmerbesuchen, liebevoll inszenierten Familienporträts und dem fatalen Moment, als die einehmende Hausherrin seinen alten Freunden begegnet. Und während er die Untiefen der eigenen Schuld auslotet, kommt er einem großen Geheimnis auf die Spur. Ein betörend leichtfüßiger und vertrackt unheimlicher Roman, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint.

Der Roman ist ab sofort im Literatursaal der Zentralbibliothek ausleihbar.                                                                                                                

Wir haben Frau Roßbachers Lesung sehr geschätzt. Herzlich möchten wir uns bei dem aufmerksamen Publikum und der Autorin bedanken.

VCM

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