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If in doubt, Google!

Die Suchmaschine Google wurde ja bereits mehrfach in diesem Weblog thematisiert. Der folgende Artikel widmet insbesondere dem Dienst, der die Amerikaner aus Kalifornien erst groß gemacht hat, seine Aufmerksamkeit: Der Suche im Internet.

Das Wichtigste vorneweg: Auch wenn Google zu einer Internetrecherche eine zentrale Rolle spielt und nur die Wenigsten das volle Potenzial der Suchmaschine ausschöpfen, muss festgehalten werden: Recherchieren ist nicht gleich googeln (Quelle). Zwanglos zu stöbern zwar ließe sich durchaus mit dem Begriff googeln konnotieren, doch bezüglich einer Recherche im wissenschaftlichen Kontext sind es vielmehr die Bibliothekare, die zumeist Licht ins Dunkel zu bringen vermögen (Google can bring you back 100,000 answers. A librarian can bring you back the right one. (Quelle).

Dennoch: Es ist bezeichnend, dass selbst eine Institution wie das DUDEN- Universalwörterbuch den Fachausdruck entsprechend gebraucht und eine Suche nach einem Synonym für Suchmaschine ausgerechnet Google ergibt, und so ist zu vermuten, dass wohl doch mehr dahinter steckt.

Anlässlich des zwanzigsten Geburtstages, den die Firma aus Mountain View dieses Jahr feiert, möchte dieser Artikel den Suchmaschinenrevolutionär entsprechend würdigen. Denn Google hat die Suche im World Wide Web von Grund auf verändert, das sekundenschnelle Auffinden von Informationen im Internet ist in den vergangenen 20 Jahren dank der berühmten Formel des Konzerns zur Selbstverständlichkeit geworden (Quelle). Gleichwohl: Das simple, weltbekannte Google-Suche-Eingabefeld ist letztlich nur ein Dienst von vielen im Portfolio der ehemaligen Garagenfirma. Mit 72 Prozent landet er hinter YouTube und Google Maps auf Platz drei der internen Hitliste der meistgenutzten Angebote. Dabei gibt es soviel mehr im Google-Kosmos zu entdecken.

Eine der neuesten Google-Anwendungen lautet Talk to Books, eine neuartige Such-Applikation […], die ihre Inhalte aus Büchern bezieht bzw. in ihrer Trefferliste Ergebnisse aus GoogleBooks präsentiert. Talk to Books erscheint in einer Reihe von Experimenten mit neuer KI-Engine zur semantischen Analyse natürlicher Sprache und wird als Demoversion im Web frei zur Verfügung gestellt (Quelle).

Aufgrund Ausrichtung und Zielgruppe breiteren Schichten immer noch relativ unbekannt ist Google-Scholar, eine spezielle Software für die Suche nach wissenschaftlicher Literatur. Mit dieser soll der Zugriff auf verschiedene Quellen speziell für Akademiker erleichtert werden (Quelle).

Wie so viele Zahlen belegen, ist ein Leben OHNE Google für einen großen Anteil der Internet-User nur schwer vorstellbar. Mehr als eine Milliarde (das ist eine Zahl mit neun Nullen!) Menschen befragen Google TÄGLICH. Das sind ca. 90 Prozent aller Suchen im Netz (Quelle)! Und da bei Google alles mit allem vernetzt ist und die Suchmaschine für fast jeden digital durchwirkten Lebensbereich eine Anwendung in petto hat, macht sie das nicht nur für Verschwörungstheoretiker angreifbar. Denn bei allem Wohlwollen: Soviel Macht erregt Unbehagen, zumal niemand genau wirklich weiß, was in der gigantischen Datenverarbeitungsmaschine [noch so] alles gemacht wird, wie ZEIT ONLINE in ihrem Aufsatz Google: Dieser Konzern ist überall treffend bemerkt.

Die ganze Ambivalenz der User zu Google und dessen Produkten ist in den Kommentaren zu diesem Artikel sichtbar: Für die Einen hui, für die Anderen Pfui.

Ein Patentrezept GEGEN den Konzern ist weit und breit nicht in Sicht, wobei ich persönlich die Google-Dienste nicht missen möchte.

In diesem Sinne, lmgtfy

Sieb

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