Poetry Slam „Wolfsburg und die Welt. Global – Lokal – Nachhaltig?“

Am Dienstag, 28. August gestalteten die drei Poetry Slammer Jessy James LaFleur, Dominik Bartels und Matti Linke eine unterhaltsame und literarische Abendveranstaltung.

Im Rahmen der Beteiligung der Stadt Wolfsburg an der Initiative „Kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaften“ in Anlehnung an die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen hieß das Motto für den Abend „Wolfsburg und die Welt. Global – Lokal – Nachhaltig?“.

Spoken-Word-Künstlerin Jessy James LaFleur gab darüber hinaus am selbigen Nachmittag für Interessierte einen Poetry Slam Schnupper-Workshop zum Thema „Global – Lokal – Nachhaltig?“ im Rathaus. Die Teilnehmer performten dadaistische Texte und schrieben eigene Werke zum Thema Nachhaltigkeit.

Bürgermeisterin Bärbel Weist

Bürgermeisterin Bärbel Weist eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung ins Thema und wünschte allen Beteiligten „einen unterhaltsamen und nachhaltigen Abend“.

Jessy James LaFleur aus Berlin

Jessy James LaFleur übernahm die Moderation des Slams, trug aber auch selbst zwei Texte vor. Zum Thema Insektensterben präsentierte sie einen Text aus der Perspektive von Biene Maja, die zu einem Zuckerwasser-Junkie verkommt und zusieht wie die Welt zugrunde geht.

Matti Linke aus Celle

Den Anfang aber machte Matti Linke, der zuerst die „wundervolle Location“ lobte und dann einen Text darüber vortrug, dass große Veränderung im Kleinen beginnt und wie wichtig es ist den ersten Stein zu legen. Und später einen anderen, in dem er Plastikmüll und sich selbst kritisierte.

Dominik Bartels aus Helmstedt

Weiter ging es mit Dominik Bartels, diesmal in der Rolle des Künstlers und nicht des Moderators. Als zwielichtiger Wasserhändler verdeutlichte er dem Publikum wie es wäre in einer Welt zu leben, in der sauberes Trinkwasser nicht mehr selbstverständlich ist.

Auch vier von Jessy James LaFleurs Workshop Teilnehmern hatten den Mut ihre in nur kurzer Zeit entstandenen Texte vor dem Publikum zu präsentieren. Lene, Ronja, Lisa und Harald stellten sich dazu ans Mikrophon.

Die kreativen Texte der Künstler zu den 17 globalen Zielen regten sowohl auf ernste, als auch auf unterhaltende Weise zum Nachdenken an.

Zum Abschluss gab es noch eine Danksagung an die Poeten, das Publikum, die Stadtbibliothek zur Bereitstellung der Räumlichkeiten und an Nora Mühling, die als Koordinatorin kommunaler Entwicklungszusammenarbeit diese Veranstaltung erst möglich gemacht hatte.

lka

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