Buchempfehlungen für die Sommerferien

Morgen beginnen schon die Sommerferien und zu diesem Anlass habe ich ein paar Buchempfehlungen gesammelt, um die aufkommende Langeweile zu überstehen.

„Love, Simon“ startet am 28. Juni in den deutschen Kinos und ich empfehle wärmstens das Buch vorher zu lesen, auf dem der Film basiert. Denn wie wir alle wissen ist das Buch immer besser, als der Film. „Simon vs. The Homo Sapiens Agenda“ (Deutsch: „Nur Drei Worte“) erzählt die Coming-Of-Age Geschichte des schwulen Jungen Simon. Er ist siebzehn Jahre alt und geht auf eine typisch amerikanische Schule. Er hat sich noch nicht geoutet, und der Einzige, der von seiner Homosexualität weiß ist Blue, ein unbekannter Mitschüler, mit dem er anonymen Briefwechsel per Email betreibt. Doch dann liest jemand eine der Emails und will Simon damit erpressen. Es ist ein wirklich schönes Buch darüber, den Mut zu finden man selbst zu sein.

Wer es nicht schon längst getan hat, sollte jetzt unbedingt die Gelegenheit am Schopfe packen, und endlich „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ lesen. Im Dezember kommt nämlich schon der zweite Kinofilm raus und selbst diejenigen, die das Buch schon kennen, können ihr Wissen über magische Geschöpfe noch einmal auffrischen bevor es in ein neues Abenteuer mit Newt Scamander geht. Ob Hippogreif, Basilisk oder der Ungarische Hornschwanz – hier bekommt jedes Tierwesen seinen eigenen Eintrag. Und man lernt dabei so viel mehr über das Harry Potter Universum kennen!

Natürlich darf in dieser Liste mein Lieblingsautor Walter Moers nicht fehlen. Deshalb empfehle ich an dieser Stelle seinen neusten Roman „Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr“. In diesem zamonischen Märchen geht es um Prinzessin Dylia, die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr namens Havarius Opal, der die Prinzessin auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens mitnimmt. Und wie immer kreiert Walter Moers dabei eine sprachgewandte, spannende und bezaubernde Geschichte voller skurriler Charaktere, die ihresgleichen sucht.

Wer sich in den Ferien besonders schwer langweilt und es mal so richtig spannend und aufregend haben will, liest am besten „Das Lied der Krähen“ von Leigh Burdago. Völlig unterschiedliche Motive treiben sechs unberechenbare Außenseiter dazu an einen gefährlichen Magier aus dem bestgesichertsten Gefängnis der Welt befreien zu wollen. Kaz Brekker, Meisterdieb und Mastermind, ist nicht der Einzige, der bei dieser unmöglichen Mission Geheimnisse verbirgt. Selten konnte mich ein Buch so packen, dass ich es erst aus der Hand legte, nachdem ich auch die allerletzte Seite verschlungen hatte. Im September kommt endlich die Fortsetzung raus.

Wer in den Ferien einmal im Urlaub war, hat sicher schon mal einen richtig typischen Touristen gesehen. Und wenn ich an Touristen denke, kommt mir zwangsläufig Zweiblum in den Sinn, der erste Tourist der Scheibenwelt. In Terry Pratchett´s ersten Scheibenwelt-Roman „Die Farben der Magie“ geht es um den über alle Maßen trotteligen, feigen und faulen Zauberer Rincewind, der von der Unsichtbaren Universität geworfen wurde. Dann trifft er auf Zweiblum und macht sich gemeinsam mit ihm und dessen magischer Truhe auf den Weg an die Grenze der Scheibenwelt. Ein sehr unterhaltsames Buch, bei dem alle Klischees über Touristen ihren Platz finden und ein urkomisches Abenteuer in der skurrilen Scheibenwelt beschreiben.

 

Ich hoffe, nein – ich weiß sogar, dass ihr mit diesen Büchern die Langeweile in den Ferien vertreiben könnt. Sie sind natürlich alle in der Stadtbibliothek entleihbar.

lka

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