Spooky. My activity.

Wie immer in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November  heißt es auch dieses Jahr: Süßes, sonst gibt’s Saures!

Halloween, vom englischen All Hallows Evening – Abend vor Allerheiligen – abgeleitet, ist nach Auskunft des Bundesverbandes das für die Süßwarenindustrie drittwichtigste Ereignis des Jahres nach Weihnachten und Ostern (Quelle).

So konsterniert die Süddeutsche Zeitung in ihrem Aufsatz Narrenfreiheit: Karneval ist mehr als nur ein Spaß. Karneval bringt Geld in die Kasse.

Wobei der Grat zwischen Spaß und realer Angst durchaus schmal sein kann. Was bei Angst im Körper genau passiert und wie man ihr entgegentreten kann, das thematisiert der Aufsatz Schreck, lass nach (ebf. von der SZ): „Durch die unterbewusste Sicherheit, dass das Erlebte nicht echt ist, wird die Schwelle zur Angst nicht überschritten.“ So drückt es Rainer Rupprecht aus, der Direktor der Klinik für Psychiatrie der Universität Regensburg.

Gruselt es dann doch zu heftig, kann es helfen, sich zu kneifen. Oftmals fassen sich viele Personen in Herznähe, denn auch das kann hilfreich sein, einen wieder ins Hier und Jetzt zu holen.

Am Meisten jedoch gruselt es uns bei ganz realen Vorkommnissen. Echte Gänsehaut hinterlässt beispielsweise der Google-Dienst MyActivity, eine Art Vollprotokollierung des digital-mobilen Lebens, die einige Nutzer ganz schön erschrecken dürfte (Quelle).

Phil Bradley, Bibliothekar, Blogger und ausgewiesener Informationsspezialist,  schreibt hierüber in seinem überaus nützlichen Weblog:  I took a look at the information that it had gathered about me, and as well as the usual searches which I was expecting it had details on the games that I have played in Facebook, visits to Amazon, activity on different websites, the videos that I’ve watched on YouTube and so on. Essentially – everything I do online in my browser. Obviously if you don’t use Chrome the amount of information retained will be rather less than that, and if you don’t have a Google account at all, then you don’t have access to the tool, but equally Google doesn’t have quite so much access to you […] We need to remember that Google isn’t doing this for our benefit, not even a little bit. […] Google is there to make money folks, not make your life easier (Quelle).

Recht hat er. Und glücklicherweise gibt es auch Alternativen. Nicht zuletzt ist Ihre Öffentliche Bibliothek ein Profi auf dem Gebiet der Informationsgewinnung und steht auch bei kniffligen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

In diesem Sinne.

Sieb

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