„Daß wir noch mannichmal im Garten am Haus Schlampamsen können“

Johann Wolfgang von Goethe, seine Gärten und Stimmen der Nachwelt
Über 70 Garten- und Goethe-Liebhaber begaben sich gestern Abend in der Kunstecke der Stadtbibliothek auf eine gedankliche Reise durch Goethes Gärten.
In einer sehr gelungen Mischung aus Originalzitaten, aus Gedichten, Briefen und Tagebucheintragungen, Hintergrundinformationen und musikalischer Untermalung stellten Antje und Martin Schneider (Text) und Angela Stoll (Musik) den Dichterfürsten und seine Frau von einer eher unbekannten Seite dar.

Betty Rannenberg (Bibliotheksgesellschaft) und Bibliotheksleiterin Petra Buntzoll begrüßen Antje und Martin Schneider
Betty Rannenberg (Bibliotheksgesellschaft) und Bibliotheksleiterin Petra Buntzoll begrüßen Antje und Martin Schneider

Das Publikum konnte feststellen: die Sorgen und Nöte von Gartenbesitzern haben sich seit damals nicht sehr verändert. „In einer Nacht haben mir die Schnecken beinah alles aufgefressen, meine schönen Gurken sind fast alle weg“, schrieb Christiane Vulpius, Goethes Lebensgefährtin und spätere Frau, im Mai 1793 an ihren zukünftigen Mann.

Die Künstler wurden nach 75 kurzweiligen Minuten mit großem Applaus verabschiedet.

Kla

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