“Garantiert nicht wie Justin Bieber” – heute mal die Katze im Sack gekauft!

In der Mittagspause wurden mein Mann und ich auf der Straße von einem jungen Mann angesprochen, ob wir manchmal gute Rockmusik hören würden und ob wir nicht Lust hätten, eine CD von ihm und seiner Band zu kaufen – es sei eine hochwertige Studioaufnahme. Dabei öffnete er seine Jacke, griff in seine Brustinnentasche und zog – nein, kein A oder E und auch keine 8 heraus (denn das durch das sehr schnell gesprochene Englisch überforderte Gehirn einer fast 50-jährigen hatte sich zum Selbstschutz auf Sesamstraßenniveau hinabbegeben), sondern eine professionell aussehende CD im Digi Pack mit einem den Mond anheulenden Wolf als Coverillustration, der locker als Vorlage für das Wolfsburger Stadt-Logo gedient haben könnte.

Der "junge Mann und Judith Slembeck aus der Musikbibliothek
Der “junge Mann” und Judith Slembeck aus der Musikbibliothek

Eigentlich hatte er mein Herz ja sowieso schon längst erweicht, denn wer sich mit so viel Eloquenz und Engagement für seine Sache einsetzt, und dann auch noch einen so schönen heulenden Wolf als Cover wählt, hat allein deshalb schon Unterstützung verdient, aber als er dann auch noch mehrfach beteuerte, daß seine Musik ganz bestimmt nicht wie Justin Bieber klänge, stand endgültig fest: diese CD wollen wir haben!

So kommt es also, daß wir seit heute eine CD der estnischen Band Defrage im Bestand haben, die kein bißchen wie Justin Bieber klingt, aber sehr stark nach Alternative-Metal. Und ich muß sagen: klingt echt gut!

Defrage-Jackal

Ihr könnt ja mal auf ihrem Youtube-Kanal reinhören: Defrage auf Youtube. Und danach: auf in die Musi zum Ausleihen!

Judith Slembeck

 

 

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