Literatur in Detmerode: „So lebte er hin …“ Georg Büchners Erzählung Lenz Anlässlich des 200. Geburtstages des Autors liest Reinhard Altenberg eine gekürzte Fassung der Erzählung Lenz

Georg Büchner – ein „moderner“ Autor im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Als Naturwissenschaftler zum Doktor der Philosophie promoviert  mit einer Arbeit über das „Nervensystem der Barben“. Leidend am „grässlichen Fatalismus der Geschichte“, mitleidend mit den Kleinen und Schwachen. Als Student politisch engagiert in Hessen: „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“. Flucht von Gießen nach Straßburg. Voller Empathie für den gescheiterten Sturm-und-Drang-Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz.

Dieser ist der „Held“ eines der faszinierendsten Prosatexte deutscher Literatur. Erzählt wird von einer radikalen Nihilismus-Erfahrung, vom Sich-Verlieren in Langeweile und Leere, vom Leidensweg in den „Wahnsinn“. – Georg Büchner: Mit 23 Jahren als Privatdozent in Zürich gestorben. Nach ihm benannt der bedeutendste Literaturpreis in Deutschland.

Mit der 32. Lesung nehmen der Detmeroder Literaturkreis e. V. und die VHS Wolfsburg das Gedenkdatum seines 200. Geburtstages (17. Oktober) auf und laden ein zu Mittwoch, den 11. September, 15:00 Uhr, in die  Stadtteilbibliothek Detmerode, Detmeroder Markt 4. Reinhard Altenberg liest ca. 70 Minuten lang eine gekürzte Fassung der Erzählung „Lenz“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.