Aktionstag “Kein Raum für rechtes Gedankengut” am Mittwoch, den 19.6.2013 – Zentralbibliothek ganztägig geöffnet!

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Seit dem 31. Mai präsentiert die Stadtbibliothek im großen Arkadenschaufenster des Alvar-Aalto-Kulturhauses in Kooperation mit ZDB (Zentrum für Demokratische Bildung), IZS (Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation) und dem Landespräventionsrat Niedersachsen im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Kein Raum für rechtes Gedankengut” eine Ausstellung zum Thema “Rechtsextremismus”.

Der Aktionstag am 19. Juni ermöglicht interessierten Bürgerinnen und Bürgern, sich im direkten Kontakt mit Experten über Fragen zum Thema auszutauschen.

– Wie war es möglich, dass in Wolfsburg drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs
die DRP (Deutsche Rechts-Partei) mit über 60% der Stimmen
einen klaren Wahlsieg davontragen konnte?

– Mit welchen Mitteln transportieren rechtsgesinnte Menschen
heutzutage ihr menschenverachtendes Gedankengut?

– Welche rechtsextremen Erkennungszeichen und Symbole
gibt es neben dem Hakenkreuz?

– Welche Rolle spielt rechtsextreme Musik in der Szene?

– Gibt es auch rechtsextreme Frauen?

– Wie schütze ich meine Kinder vor rechtsradikalen Einflüssen?

– Wie verhalte ich mich, wenn sich meine Kinder
der rechtsextremen Szene zuwenden?

– Was sind typische Ein- und Ausstiegsmotivationen?

– Welche konkreten Handlungsmöglichkeiten gibt es
gegen Rechtsextremismus?

Darüber hinaus präsentiert das IZS die besten Entwürfe für Gedenkstätten, die in einem Workshop mit SchülerInnen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums entstanden sind.

Die Zentralbibliothek hat an diesem Tag ganztägig von 10 – 18 Uhr geöffnet. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich an drei Hörstationen akustische Eindrücke zum IZS-Workshop “Aus der Geschichte lernen” zu verschaffen.

Judith Slembeck

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