Medientipp der Woche: „Erebos“

Ursula Poznanski, geboren 1968 in Wien, studierte sich quer durch das Angebot der dortigen Universität und wurde später Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag, für den sie noch heute arbeitet. Sie bekam 2005 den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien.

„Erebos“ ist ein Thriller, dessen Handlung in zwei Welten stattfindet.

Erebos
Erebos

In einer Schule macht ein geheimnisvolles Paket die Runde, es enthält einen rätselhaften Gegenstand. Die Schüler, die diesen Gegenstand bekommen haben, ziehen sich zunehmend zurück und als Nicks Freund nicht mehr zum Training erscheint, fängt er an nachzuforschen. Er versucht die Leute zum Reden zu animieren, doch er erfährt nicht viel, die Schüler sind verschlossen, was ihn sehr beunruhigt. Aber irgendwann bekommt Nick auch so ein Paket und es stellt sich heraus, dass es ein Computerspiel mit dem Namen „Erebos“ enthält. Zuerst ist er enttäuscht, versteht die Geheimnistuerei um das Spiel nicht, doch als er erst einmal mit dem Spielen angefangen hat und seltsame Aufträge erhält, die offenbar in der Realität ausgeführt werden müssen, nimmt das Unglück seinen Lauf.

Das Spiel ist kein gewöhnliches Spiel. Es ist hochintelligent und hat ein Ziel. Es ist wie ein Plan, in dem die Menschen die Figuren sind und der von dem scheinbar allwissenden Erebos geleitet wird. Nur das Spiel kennt alle Handlungen, jedes Stück des Plans. Die Spieler folgen der Anleitung blind und haben keine Ahnung, was sie damit anrichten. Nick versucht es zu bekämpfen, er bekommt Hilfe von Ex-Spielern die herausgeflogen sind, dies passiert wenn die Aufträge nicht richtig erfüllt werden. Sie versuchen gemeinsam den schrecklichen Plan aufzuhalten.

„Erebos“ erschien 2011 im Loewe Verlag.

Diese Buchrezension wurde erarbeitet von der Schülerpraktikantin der Leonardo Da Vinci IGS.

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