Geist und Gehirn – dritter Teil “RAUMLABOR” mit Mischa Kuball im Schloss

Zum dritten und letzten Teil der Veranstaltungsreihe “Geist und Gehirn – Die Evolution des Raumes” kamen am Mittwoch rund 50 Gäste im Gartensaal des Schlosses zusammen, um den Düsseldorfer Lichtinstallationskünstler Mischa Kuball zu hören. Das Motto des Abends lautete “RAUMLABOR”.

Mischa Kuball

Da die zweite Referentin des Abends, die Neuropsychologin Irene Daum, kurzfristig absagen mußte, sprach Kuball als einziger Referent des Abends zum Thema “Public Lab – Interventionen im öffentlichen Raum”

Kuball, der am 5. Mai seine Ausstellung “Public Preposition – Fieses Licht” in der Städtischen Galerie eröffnete (noch bis 2. September), stellte einige seiner Projekte vor, die allesamt mit einem “Eingreifen” in den öffentlichen Raum zu tun haben. Bei dieser Form der Intervention handelt es sich immer um Licht, spezielle Lichtinstallationen, die für eine andere, auch bewußtere Wahrnehmung des öffentlichen Raumes durch “seine Bewohner” sorgen.

Mischa Kuball - performativer Vortrag

Die Reaktion auf die Lichtinstallationen stellte Kuball als einen daraus resultierenden sozialen und politischen Prozess dar. “Alles, was sich in der Stadt bewegt, ist öffentlich. Alle, die sich in der Stadt bewegen, sind öffentlich. Jede Geste in der Stadt ist politisch!”

Brigitte Digel von der Städtischen Galerie hatte in ihrer Einführung nochmals den roten Faden gespannt, der sich inhaltlich durch die “Geist-und-Gehirn”- Veranstaltungen 2012 schlängelte, angefangen vom Auftakt im Planetarium (Raum in der Physik / Raum im Glauben), über die “Lernwelten” im Aaltohaus bis hin zum RAUMLABOR im Schloss. Digel beschrieb weiterhin das Selbstverständnis der Städtischen Galerie als “lebendiges Museum” und moderierte im Anschluss die Fragen, die das Publikum stellte.

Brigitte Digel und Mischa Kuball

Was bleibt abschließend zu sagen? Ein großer Dank allen Referenten, die hier in den letzten Wochen schon desöfteren im Biblioblog erwähnt wurden, Herrn Dr. Wass und Frau Bock von I.P.I. (International Partnership Initiative), dem Planetarium Wolfsburg mit Dr. Wilhelm Martin, Nadine Sandke, Sascha Kriegel und Dirk Schlesier und der Städtischen Galerie mit Brigitte Digel und Professor Dr. Susanne Pfleger.

Performativ - haben Sie eine Botschaft?

Uwe Nüstedt

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