Medientipp: Dass nichts bleibt, wie es war!

Eine solch umfassende Sammlung von Arbeiter- und Kampfliedern, wie sie die Büchergilde Gutenberg nun vorlegt, hat es in der Geschichte der Tondokumentation noch nicht gegeben. ArbeiterliederAuf insgesamt 12 CDs (hier klicken!) wird die Entwicklung des Genres in der Zeit zwischen 1844 und 1990 vorgestellt und in ausführlichen Booklets kompetent kommentiert von dem Literatur- und Musikhistoriker Jürgen Schebera, der sich bereits mit zahlreichen Veröffentlichungen zur Weimarer Republik und des antifaschistischen Exils, wie auch durch zwei Biographien zu den Komponisten Hanns Eisler und Kurt Weill einen Namen gemacht hat. Die Tondokumentationen vereinen wertvolle historische Aufnahmen alter Schellackplatten bishin zu zeitgenössischen Interpretationen.

Judith Slembeck

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